Bei einem Besuch des Langener Unternehmens Sehring haben sich die CDU-Politiker Hartmut Honka (Landtagsabgeordneter) und Peter Wichtel (Bundestagsabgeordneter) hinter die Pläne gestellt, im Bannwald eine Fläche von knapp 83 Hektar auszukiesen.
Von Markus Schaible
Aus Sicht von Honka sprechen gleich mehrere Argumente für eine Genehmigung. "An erster Stelle ist natürlich der Erhalt vonn 100 Arbeitsplätzen zu nennen", betont der Politiker aus Dreieich.
In Zeiten der Finanzkrise könne man auch die zu erwartenden Gewerbesteuereinnahmen und Kiesförderabgaben nicht einfach so in den Wind schlagen. "Wir sprechen über eine halbe Million Euro Steuereinnahmen im Jahr", so Honka. Hinzu kämen während des Abbau-Zeiraums 20 Millionen durch die Förderabgabe.
Mittelständisches Unternehmen unterstützen
Die Firma Sehring, die seit 1927 in Langen ansässig ist, sei immer ein verlässlicher Partner der Stadt gewesen, der sich an alle Auflagen gehalten habe. "Es wird viel über den Erhalt des Mittelstandes in Deutschland gesprochen. Hier in Langen haben wir jetzt die Möglichkeit, ein mittelständisches Unternehmen ganz konkret in seiner Existenz zu unterstützen", so Honka.
Er sei zu 100 Prozent überzeugt, dass sich Sehring auch in Zukunft an alle Auflagen halten werde. Den Beweis habe das Unternehmen mit der Renaturierung der Ostgrube bereits abgegeben. Honka: "Allein das rechtfertigt unsr Vertrauen."



