Lassen Sie mich zunächst die Gelegenheit nutzen, Ihnen an dieser Stelle ein erfülltes und erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2012 zu wünschen.
Zudem freue ich mich, Ihnen auf den folgenden Seiten einen fundierten Einblick in meine Arbeit im Deutschen Bundestag, meine politischen Überzeugungen und meine Zielsetzungen für den Wahlkreis 185 geben zu können. Ich lade Sie herzlich ein, in Ruhe zu verweilen und mir zum Abschluss Ihres Aufenthaltes eine kurze Anregung in meinem Gästebuch zu hinterlassen.
Ich freue mich auf Ihren virtuellen Besuch und wünsche Ihnen viel Spaß beim Stöbern.
Seien Sie herzlich aus Berlin gegrüßt und haben Sie vielen Dank für Ihren Besuch!
Ihr

Im Verlauf der Sitzungswoche hat Peter Wichtel eine weitere Rede in seiner Funktion als Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag zum Thema Luftverkehr verfasst. Hintergrund war die abschließende Debatte zur notwendigen Änderung des Luftverkehrsgesetzes, da eine durch das Europäische Parlament und den Rat verabschiedete Richtlinie von den Mitgliedsstaaten das Festlegen gemeinsamer Standards bei den Flughafenentgelten verlangt. Bei Flughafenentgelten handelt es sich um Gebühren, die Flughafenbetreiber für das Starten und Landen, das Abstellen von Luftfahrzeugen sowie für die Abfertigung von Fluggästen und die Benutzung von Fluggasteinrichtungen erheben.
Der Abgeordnete sagte im Anschluss: "Ich habe in meiner Rede, die aufgrund der fortgeschrittenen Zeit im Plenum zu Protokoll gegeben wurde, wie bereits bei der ersten diesbezüglichen Aussprache verdeutlicht, dass der Gesetzentwurf der Bundesregierung überaus gelungen ist. Er berücksichtigt die Interessen beider Partner - der Flughafenbetreiber und der Luftverkehrsunternehmen als Flughafennutzer, zudem orientiert sich die Umsetzung weitestgehend an den Vorgaben aus Brüssel und geht nicht über die Anforderungen der EU-Richtlinie hinaus. So ist gewährleistet, dass kein unnötiger bürokratischer Aufwand etabliert wird."
Bei den Beratungen im Verkehrsausschuss haben die Regierungskoalitionen noch einige kleinere Änderungen angeregt, die ebenso wie der Gesetzentwurf im Plenum verabschiedet wurden. So wurde bezüglich des Betriebes von unbemannten Luftfahrtsystemen (UAS), der bei der Änderung des Luftverkehrsgesetzes unabhängig von den Flughafenentgelten auch thematisiert wurde, für weitere Klarheit und Rechtssicherheit gesorgt. "Nach Hinweis des Bundesdatenschutzbeauftragten ist nun noch deutlicher festgeschrieben, dass eine Erlaubnis zur Nutzung von UAS nur erteilt werden darf, wenn dabei das Recht auf informationelle Selbstbestimmung nicht verletzt wird", so Wichtel.
Bei Interesse finden Sie die schriftlich ausgearbeitete Rede im Plenarprotokoll des 26. Februars auf der Internetseite des Deutschen Bundestages unter folgendem Link -
Deutscher Bundestag
In dieser Woche haben wir über die Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte am Einsatz der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe in Afghanistan (ISAF) entschieden. Die Mandatsobergrenze wird von jetzt 5.350 auf 4.900 Soldatinnen und Soldaten gesenkt. Der Abzug der Bundesehr aus Afghanistan nimmt damit konkrete Form an.
Nach zehn Jahren werden wir erstmals die Zahl der Soldatinnen und Soldaten, die dort einen tapferen Einsatz leisten, verringern. 2014 soll der Einsatz in seiner bisherigen Form beendet sein. Dabei muss jedoch klar sein, dass eine verantwortbare Übergabe der Sicherheit immer Vorrang hat vor der Verwirklichung ehrgeiziger Zeitpläne. Unser militärisches Engagement wird soweit reduziert, wie es sicherheitspolitisch zu verantworten ist. Ein zentrales Kriterium ist die Fähigkeit der Afghanen, die Lage in ihrem Land selber kontrollieren zu können. Dabei bleibt der Aufbau von staatlichen Strukturen insbesondere im Sicherheitssektor eine vordringliche Aufgabe. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt die Bundesregierung bei dem Ziel, den Übergangsprozess erfolgreich umzusetzen.
Das Bundesministerium für Verteidigung und die Bundeswehr stellen auf den Webseiten www.bmvg.de sowie www.einsatz.bundeswehr.de ausführliche Informationen zum Engagement der deutschen Streitkräfte in Afghanistan im Rahmen des ISAF-Mandates zur Verfügung.
Sollten Sie an der Debatte bezüglich der Fortsetzung der Beteiligung der Bundeswehr am Einsatz in Afghanistan interessiert sein, finden Sie alle Redebeiträge unmittelbar auf den Seiten des Bundestages unter folgendem Link -
Deutscher Bundestag
Zu Beginn der gegenwärtigen Sitzungswoche bin ich am Montag, den 23. Januar gemeinsam mit dem Offenbacher Oberbürgermeister Horst Schneider und dem Frankfurter Stadtrat Stefan Majer im Bundesverkehrsministerium zusammengetroffen. Zum Ende des vergangenen Jahres hatte ich mich um ein Gespräch bei Staatssekretär Rainer Bomba bemüht, um einen Austausch über den möglichen Umbau des Offenbacher Kaiserlei-Kreisels zu ermöglichen.
Staatssekretär Bomba hat als Ergebnis des Termins signalisiert, dass eine Aufnahme des Vorhabens in den Bundeshaushalt 2013 vorstellbar ist. Vorraussetzung für eine Beteiligung des Bundes sei, dass die Planung auf Basis des bereits vorliegenden Planfeststellungsbeschlusses weiter vorangetrieben werde und eine rechtzeitige Kostenberechnung vorgelegt wird.
Der Verlauf des Gespräches war zufriedenstellend. Abschließend betrachtet freue ich mich darüber, dass ich bei der Ansetzung des Termins behilflich sein und die Stadt Offenbach sich Klarheit über die Rahmenbedingungen einer möglichen Bundesbeteiligung verschaffen konnte. Alles Weitere muss nun bilateral zwischen Offenbach und Frankfurt geklärt werden. Auch das Land Hessen muss dass Projekt natürlich unterstützen und mittragen.
Über eine Realisierung des Vorhabens würde ich mich freuen, da ein Umbau des Kreisels nicht zuletzt vor dem Hintergrund des massiven Verkehrszuwachses durch die geplante Mainbrücke Ost neben dem zukünftigen Gebäude der EZB überaus notwendig erscheint.
Peter Wichtel bedauert Aufspaltung von Manroland und Arbeitsplatzverlust von rund 1000 Mitarbeitern
Appell an Insolvenzverwalter, zeitnah verbindliches Fortführungskonzept vorzulegen
Mit Enttäuschung hat der Obertshausener Bundestagsabgeordnete Peter Wichtel die Einigung des Gläubigerrates von Manroland auf die Zerschlagung des Unternehmens und den damit verbundenen Stellenabbau am Standort Offenbach zur Kenntnis genommen. "Es ist überaus bedauerlich, dass rund 1000 Roländer ihren Arbeitsplatz an der Mühlheimer Straße verlieren werden", so der Parlamentarier. Wie viele Beteiligte hatte auch Wichtel auf eine Gesamtlösung gehofft, die auch den Standort in Offenbach umfasst hätte.
Nach der Entscheidung habe man nun aber Gewissheit und könne das Nötige veranlassen, um das Werk mit Hilfe eines Investors zu sanieren und die 750 verbliebenen Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Dabei sieht Wichtel nun den Insolvenzverwalter Werner Schneider in der Pflicht, möglichst zeitnah ein verbindliches Fortführungskonzept vorzulegen. "Ich bin mir sicher, dass die Landesregierung die Mitarbeiter und den Standort Offenbach nach Kräften unterstützen wird. Dafür bedarf es allerdings eines tragfähigen und konkreten Fortführungskonzeptes seitens des Insolvenzverwalters."
Peter Wichtel hat die Entwicklung der Druckmaschinen-Branche bereits seit einigen Jahren mit Sorge verfolgt. So habe das Verhalten der Geschäftsführungen am Hauptsitz in Augsburg schon seit längerer Zeit befürchten lassen, dass der Standort Offenbach im Fall von wirtschaftlich herausfordernden Zeiten besonders schwer getroffen werden würde. "Trotz des speziellen Know-hows auf dem Gebiet der Fertigung von Bogendruckmaschinen, den hochqualifizierten Arbeitskräften und der qualitativ hochwertigen Arbeit am Standort Offenbach ist das Werk an der Mühlheimer Straße immer weiter abgebaut und geschwächt worden", so der Abgeordnete.
Im Hinblick auf die nun zu gründende Transfergesellschaft, in welcher die rund 1000 von der Teilschließung des Standortes betroffenen Roländer betruet und weiterqualifiziert werden, sieht Wichtel die bisherigen Alteigentümer noch mehr in der Verantwortung und spricht sich für ein noch größeres finanzielles Engagement aus.
Um das Sicherheitsniveau aller Verkehrsteilnehmer weiter zu steigern, wurden in den vergangenen zwei Jahren bereits erfolgreiche Maßnahmen auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit ergriffen. Mit dem Antrag der Fraktionen CDU/CSU und FDP "Die Verkehrssicherheit in Deutschland weiter verbessern" haben wir die Bundesregierung aufgefordert, innovative Lösungen wie den Einsatz von sogenannten "Alkolocks" - elektronisch atemalkoholsensitiven Wegfahrsperren - zu prüfen.
Auch das freiwillige Tragen von Fahrradhelmen insbesondere bei Kindern soll gefördert und die Verkehrssicherheit vor allem auf Landstraßen verbessert werden. Außerdem muss zur Vorbeugung von Unfallgefahren der Einsatz von Rüttelstreifen auf Autobahnen intensiviert werden. Auch sollen Verbesserungsmöglichkeiten bei der Fahranfängervorbereitung und -ausbildung geprüft werden. Ziel ist es, nicht nur die Zahl der Verkehrstoten, sondern auch die der Schwerst- und Schwerverletzten zu senken.
Den Antrag der Koalitionsfraktionen im Wortlaut finden Sie unter folgendem Link -
Antrag "Die Verkehrssicherheit in Deutschland weiter verbessern"
Weitere ausführliche Informationen rund um die Thematik der Verkehrssicherheit stellt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unter folgendem Link auf dessen Homepage für Sie bereit -
Verkehrssicherheit








