Presse
14.08.2010 | Frankfurter Neue Presse / Nicole Jost
Ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten
Das Stipendium des Deutschen Bundestages ermöglicht Schülern ein Highschooljahr in den USA

Von Nicole Jost

Mit einem Stipendium gehen jetzt 360 Schüler bundesweit für ein Jahr in die USA. Auch die Kreise Offenbach und Groß-Gerau sind vertreten.


Gestern um 10.15 Uhr startete der Flieger von Florian Liebig in Richtung New York. Der 16-jährige Schüler der Ernst-Reuter-Schule in Dietzenbach ist einer von bundesweit 360 Schülern der ein Stipendium des Deutschen Bundestages für einen Auslandsaufenthalt in Amerika bekommen hat.

Charlotte, North Carolina

Ein Jahr lang wird der Gymnasiast in einer Gastfamilie in einem Vorort von Charlotte, im Bundesstaat North Carolina leben und dort auch die Highschool besuchen. Bundestagsabgeordneter Peter Wichtel (CDU) hat die Patenschaft für Florian übernommen. Er hatte aus drei Bewerbern die Auswahl: "Florian hat das Rennen gemacht, weil er sich, neben guten schulischen Noten, auch musikalisch engagiert und sehr gut Saxofon spielt", verrät Wichtel.

"Ich wollte unbedingt ein Jahr ins Ausland. Ich hatte mich auch bei dem normalen Programm für die USA, Australien und Neuseeland beworben. Dass es mit dem Stipendium geklappt hat, ist natürlich toll", freut sich der Schüler. "Ein bisschen Schiss habe ich schon, vor allem vor der ersten Woche, bis man alle Leute kennt, aber letztlich überwiegt die Vorfreude", erklärte Florian.

Mit seiner Gastfamilie steht der Austauschschüler schon in regem Kontakt. "Sie erscheinen sehr nett zu sein, und gleich einen Tag, nachdem ich dort gelandet bin, werden wir weiter zu einem Familientreffen nach Chicago fliegen, an den Lake Michigan", gibt es schon große Pläne für die ersten Tage im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Das Saxofon geht natürlich mit auf Reisen. Die Erwartungen an den Auslandsaufenthalt sind groß: "Ich will Land und Leute kennenlernen, natürlich die Sprache lernen, viel Erfahrungen sammeln und auch erwachsener werden", sagte der 16-jährige. Auch für den amerikanischen Sport interessiert er sich und freut sich auf Football- und Baseballspiele in amerikanischen Stadien. Florian fühlt sich gut präpariert, in Weimar wurden die Stipendiaten auf alle Möglichkeiten vorbereitet: "Wir haben einen Kurs in deutscher Geschichte bekommen, amerikanische Geschichte und auch, wie wir uns verhalten sollen, falls wir doch einen Kulturschock bekommen."

Kontakt via Internet

Kontakt zu seiner Familie wird der Dietzenbacher per E-Mail und Skype halten. Auch Peter Wichtel hat mit dem Jugendlichen die Daten ausgetauscht.

Zum Abschluss des Austauschjahres wird Florian noch eine Woche in Washington verbringen, das gehört auch zum Programm des Bundestages, damit die Jugendlichen das politische System der USA kennenlernen. Dort trifft er vielleicht Lea Renz. Die Schülerin aus Nauheim hat den Groß-Gerauer Bundestagsabgeordneten Franz Josef Jung (CDU) als Paten.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestages gibt es bereits seit 1983 aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung. Gemeinsam wurde vom Kongress der Vereinigten Staaten und dem Deutschen Bundestag ein Austausch unter jungen Leuten beschlossen. Finanziert werden über das Programm Flug, Schulgeld und Aufenthalt in den USA.

Inforamtionen zu dem Programm gibt es unter http://www.bundestag.de. Der Anmeldeschluss für das Schuljahr 2011/12 ist am 3. September.




12.08.2010 | Offenbach Post / Anna Scholze
Mit dem Saxofon auf große Reise
Stipendiat Fabian Liebig wird ein Jahr in den USA pauken

Eines weiß Fabian Liebig ganz genau: Wenn er am Freitag für ein Jahr in die USA geht, muss das Saxofon dabei sein. "Ich will das Instrument unbedingt als Handgepäck mitnehmen, auch wenn es dafür zu groß ist", sagt der 16-jährige Ernst-Reuter-Schüler mit entschlossener Stimme. Und sollte ihm das nicht gelingen, so wird er sein Saxofon zuhause lassen und sich eines in den Vereinigten Staaten ausleihen müssen.

Fabian Liebig bereitet sich seit Februar auf seine große Reise vor. Er ist einer von bundesweit etwa 360 Kandidaten, die im Rahmen des "Parlamentarischen Patenschafts-Programms" von Bundestag und amerikanischem Kongress ein USA-Stipendium erhalten haben und dort ein Jahr lang zur Schule gehen werden. Den Zuschlag hat Liebig dem Bundestagsangeordneten Peter Wichtel aus Offenbach zu verdanken. Er hat den Stipendiaten aus drei anderen Bewerbern ausgewählt. Wichtel und Landrat Oliver Quilling übernehmen auch die Patenschaft für den Dietzenbacher Schüler.

Seine Fähigkeit, ein Instrument zu spielen, machte Liebig zu einem geeigneten Kandidaten für das USA-Stipendium, das der Bundestag finanziert. So sagte Peter Wichtel gestern bei der offiziellen Verabschiedung Liebigs im Kreishaus: "Das i-Tüpfelchen bei Fabian Liebig war, dass er Saxofon spielt." Liebig ist sehr gespannt auf die Kultur der USA und die vielen Leute, die er dort kennen lernen wird: "Ich habe gemischte Gefühle, denn einerseits habe ich Angst, was mich dort erwartet, gerade in den ersten Wochen, und andererseits freue ich mich sehr", so der Schüler. Auf die Idee, sich für das Stipendium zu bewerben, hat ihn ein Freund seines Bruders gebracht, der sich selbst in der Vergangenheit schon beworben hatte.

Um am Freitag in seine vorübergehende Heimatstadt Charlotte in North Carolina starten zu können, hat der Jugendliche zur Einstimmung zwei Vorberitungsseminare besucht. Auch mit seiner Gastfamilie hat der Schüler schon über E-Mail Kontakt gehabt. "Sie ist sehr groß, so dass sich mir die Möglichkeit bietet, viel herumzukommen und zu sehen", hofft Liebig. Was auf ihn zukommt, wird er bald wissen: Direkt nach seiner Ankunft wird er mit seiner Familie auf Zeit nach Chicago fahren, um die vielen Verwandten zu treffen.




16.07.2010 | Offenbach Post / Markus Schaible
Kiesabbau im Bannwald: CDU-Abgeordnete unterstützen Sehring AG

Bei einem Besuch des Langener Unternehmens Sehring haben sich die CDU-Politiker Hartmut Honka (Landtagsabgeordneter) und Peter Wichtel (Bundestagsabgeordneter) hinter die Pläne gestellt, im Bannwald eine Fläche von knapp 83 Hektar auszukiesen.
Von Markus Schaible

Aus Sicht von Honka sprechen gleich mehrere Argumente für eine Genehmigung. "An erster Stelle ist natürlich der Erhalt vonn 100 Arbeitsplätzen zu nennen", betont der Politiker aus Dreieich.

In Zeiten der Finanzkrise könne man auch die zu erwartenden Gewerbesteuereinnahmen und Kiesförderabgaben nicht einfach so in den Wind schlagen. "Wir sprechen über eine halbe Million Euro Steuereinnahmen im Jahr", so Honka. Hinzu kämen während des Abbau-Zeiraums 20 Millionen durch die Förderabgabe.

Mittelständisches Unternehmen unterstützen

Die Firma Sehring, die seit 1927 in Langen ansässig ist, sei immer ein verlässlicher Partner der Stadt gewesen, der sich an alle Auflagen gehalten habe. "Es wird viel über den Erhalt des Mittelstandes in Deutschland gesprochen. Hier in Langen haben wir jetzt die Möglichkeit, ein mittelständisches Unternehmen ganz konkret in seiner Existenz zu unterstützen", so Honka.

Er sei zu 100 Prozent überzeugt, dass sich Sehring auch in Zukunft an alle Auflagen halten werde. Den Beweis habe das Unternehmen mit der Renaturierung der Ostgrube bereits abgegeben. Honka: "Allein das rechtfertigt unsr Vertrauen."
 




01.07.2010 | Offenbach-Post / Michael Prochnow
Fußballplatz als Übung für künftige Bauarbeiter

Sie sind willkommene Verstärkung des Helferteams beim Umbau der Sportplätze: 19 künftige Straßenbauer vom Bildungswerk Bau Frankfurt verlegten eine dreiwöchige praktische Ausbildung auf die Baustelle der Teutonia.
Von Michael Prochnow

Möglich machte das der Leiter des Zentrums, Joachim Buhro, langjähriges Mitglied des Fußballclubs Teutonia (FCT). Der Club hatte mit dem Bau für einen neuen Kunstrasenplatz sowie mit der Verlegung des Hauptfeldes begonnen. Die Lehrlinge im Alter zwischen 17 bis 23 Jahren haben die Plätze vermessen. Danach setzen sie 800 Meter Kantensteine. "Zudem gossen sie sechs Fundamente für Flutlichtmasten und legten 400 Quadratmeter Pflaster unter der Pergola am Vereinsheim", erläuterte Buhro.

Walter Bäcker, Vorsitzender der Teutonia, begrüßte zum ersten Spatenstich viel Prominenz. Bundestagsabgeordneter Peter Wichtel freute sich besonders, "dass dien Banken den Verein so gut begleiten". Doch, "ohne die Politik, Zuschüsse und die Bereitschaft der Mitglieder geht´s nicht".

Das Lob galt den Abteilungen, die von der Erneuerung der Rasenplätze wenig profitieren, dennoch das Projekt per Sonderabgabe über drei Jahre fördern. Das bestätigten vor dem offiziellen Akt die Abteilungsleiter Armin Flörke (Tennis), Joachim Assmuth (Jiu Jitsu) und Joachim Picard (Basketball). "Wir können uns auf unsere Aktiven verlassen", betonte Fußballer Thomas Klaffki.

An Spiele gegen seinen Verein, den TuS Froschhausen, auf dem Gelände mit "80 Prozent Gefälle, Wind und Aufstiegskamof" erinnerte Frank Lortz, Vizepräsident des Landtags aus Seligenstadt. Der CDU-Politiker kündigte an, er werde seinen goldenen Spaten mitgehen lassen" - gegen eine Spende.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi konnte gar Fußball-Praxis aus der Landesliga vorweisen und möchte auf dem neuen "WM-Platz Hausen" mit der Landtagself kicken. Bürgermeister Bernd Roth würdigte Beharrlichkeit und Mut des Vorstands. Der Verein werde für das Vorhaben 130.000 Euro von der Stadt erhalten - sobald das Geld von der Kommunalaufsicht freigegeben sei. Dieses Geld sei "gut angelegt", bestätigte Kreisbeigeordneter Carsten Müller, der "gut geführte Verein" übernehme Verantwortung. Für die Sparkasse Langen-Seligenstadt überreichte Wolfgang Seidel 2.000 Euro, für die Volksbank Maingau Wilhelm Redanz 1.500 Euro. Bauleiter Andreas Wiesenäcker lobte die Eigenleistung der Teutonen.




30.06.2010
Christian Wulff zum Bundespräsidenten gewählt
Peter Wichtel Delegierter der 14. Bundesversammlung

Am heutigen Mittwoch, den 30. Juni 2010 ist der amtierende Ministerpräsident des Landes Niedersachsen Christian Wulff zum Deutschen Bundespräsidenten gewählt worden. Der Kandidat der Koalitionsfraktionen aus CDU, CSU und FDP konnte sich im dritten Wahlgang mit absoluter Mehrheit gegen seinen Mitbewerber um das Amt, Joachim Gauck, durchsetzen. Insgesamt waren 1.244 Delegierte in der von Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert geleiteten 14. Bundesversammlung aufgerufen, über den Nachfolger von Horst Köhler abzustimmen.

In seiner anschließenden Rede bedankte sich der neue Bundespräsident für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und beteuerte, zur inneren Zusammenarbeit, zur inneren Einheit und zu einem noch besseren gegenseitigen Verständnis beitragen zu wollen. „Deutschland hat eine Zukunft, die uns aufgegeben ist“, resümierte Wulff.  

Als Bundestagsabgeordneter nahm auch Peter Wichtel als Delegierter an der 14. Bundesversammlung teil und zeigte sich von der Wahl Christian Wulffs erfreut. Der neue Amtsinhaber werde ein ebenso hervorragender wie würdiger Bundespräsident sein, so der Parlamentarier aus Obertshausen. „Seine Vorhaben, Zusammenarbeit, Einheit und Verständnis weiter zu fördern, sind herausfordernde und doch realistische Ziele, die der neu gewählte Bundespräsident sicher erreichen wird." Die Unterstützung der Christdemokraten im Deutschen Bundestag sei ihm dabei sicher.

Der künftige Amtsinhaber Wulff wird am Freitag, den 02. Juli in einer gemeinsamen Sitzung von Bundestag und Bundesrat vereidigt werden.



Bildnachweis:
BPA




14.06.2010 | peterwichtel.de
ERKLÄRUNG VON PETER WICHTEL ZUM SPARPAKET

Sehr geehrte Damen und Herren,

nicht zuletzt durch das entschlossene Handeln der Bundesregierung ist Deutschland bis heute gut durch die internationale Finanz- und Währungskrise gekommen. Die Wirtschaft konnte stabilisiert, Arbeitsplätze gesichert und unsere Währung vor Angriffen von außen bewahrt werden. Die ebenso erfolgreichen wie notwendigen Stützungsmaßnahmen haben natürlich ihren Preis, der sich in der Neuverschuldung widerspiegelt. Diese gilt es nun mit dem von Ihnen angesprochenen Sparpaket wieder zurückzuführen. Die Verschuldung der Bundesrepublik soll schrittweise abgebaut und die Wachstumsimpulse dabei weiter gestärkt werden.

Dabei gilt es überaus deutlich zu betonen, dass wir die Last der Sparanstrengungen gerecht verteilen wollen. Vor diesem Hintergrund werden auch die Finanzmarktakteure an den Krisenkosten beteiligt. Die Banken werden durch die sogenannte Bankenabgabe und zudem durch eine international abgestimmte Finanztransaktionssteuer in die Sanierung des Haushaltes mit einbezogen. Die gegenwärtig häufig kommunizierte Auffassung, dass die Konsolidierung des Staatsetats einseitig und zu Lasten der Schwächeren in der Gesellschaft geschehe, kann ich somit nicht teilen.

Neben weiteren Eckpunkten des Sparpaketes wie der Einführung einer Brennelementesteuer, einer Luftverkehrsabgabe und dem Verzicht auf die Erhöhung von Sonderzahlungen für Bundesbeamte wird auch der Sozialbereich tangiert. So erhalten beispielsweise Empfänger des ALG II zukünftig kein Elterngeld mehr. Im Gegenzug aber sollen die Einsparungen in Bildungsangebote für Kinder aus betroffenen Familien investiert werden. Das erhöht die Zukunftschancen der Kinder. Im Bezug auf das Elterngeld, das auch zukünftig Kernelement unserer Familienpolitik bleibt, wird die Quote für die Berechnung ab 1.240 Euro monatlich um 2 Prozentpunkte auf 65 Prozent des Nettolohns gesenkt.  

Zusammenfassend betrachtet gilt es aber dennoch hervorzuheben, dass das Sparpaket der Bundesregierung ausgewogen ist und Industrie, Energiewirtschaft, Banken und den Sozialbereich gleichermaßen beteiligt. Ein fairer Lastenausgleich ist entgegen zahlreicher Stimmen gegeben. So erhält die Verschuldung der Bundesrepublik eine wirksame Bremse, während mit 12 Milliarden Euro zusätzlichen Investitionen in Bildung und Forschung gleichzeitig neue Wachstumsimpulse geschaffen werden. 

Für weitere Informationen empfehle ich allen Interessierten die Webseite der Bundesregierung (bundesregierung.de), der CDU (cdu.de) oder auch der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag (cducsu.de). Hier können Sie alle Detailinformationen zum Sparpaket abrufen. 

Mit herzlichen Grüßen aus Berlin


Ihr
Peter Wichtel




10.05.2010 | peterwichtel.de
ERKLÄRUNG VON PETER WICHTEL ZUR GRIECHENLANDHILFE

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Freitag hat sich der Deutsche Bundestag für das in den Medien und der Öffentlichkeit überaus kontrovers diskutierte Hilfspaket für Griechenland ausgesprochen. Nicht nur vor dem Hintergrund der anhaltenden Debatte um die finanzielle Hilfe aus EU und der Bundesrepublik will ich im Folgenden kurz auf die Entscheidung des Parlamentes eingehen und meinen Standpunkt skizzieren. 

Griechenland hat die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union um Unterstützung gebeten, um einen drohenden Staatsbankrott der Nation abzuwenden. Vor diesem Hintergrund haben sich die Staats- und Regierungschefs der Euro-Gruppe bereit erklärt, freiwillige, bilaterale Kredite zu gewähren. Auf Betreiben der CDU-geführten Bundesregierung kommen hierzu ebenso Finanzhilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF), mit welchen die bilateralen Kredite zu einem Hilfspaket gebündelt werden. Das finanzielle Hilfsprogramm hat eine Laufzeit von insgesamt drei Jahren.

Der deutsche Anteil des Paketes beziffert sich auf einen Kredit von 8,4 Milliarden Euro, den die KfW-Bank in diesem Jahr gibt. In den kommenden zwei Jahren werden weitere 14 Milliarden Euro folgen. Dabei gilt es hervorzuheben, dass es sich bei der Unterstützung nicht um finanzielle Geschenke sondern um Kredite handelt, die zurückgezahlt werden müssen. Diese Kredite werden vom Bund lediglich verbürgt, so dass es keine direkten Haushalts- oder Steuermittel für Griechenland gibt. Da die Kredite mit Zinsen von etwa fünf Prozent zurückzuzahlen sind, während Deutschland etwa drei Prozent für Schulden aufzubringen hat, ist sogar denkbar, dass der Kredit letzten Endes zu einem Überschuss führt.

Zudem sind die Auszahlungen der finanziellen Hilfe an eine strikte Einhaltung der Sparmaßnahmen Griechenlands geknüpft. Der Internationale Währungsfonds kontrolliert alle drei Monate die Umsetzung des Sanierungsprogrammes, bevor weitere Gelder des Paketes zur Verfügung gestellt werden. So können die Kreditauszahlungen im Zweifelsfall eingestellt werden, sollte Griechenland den vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen.

Ich betone deutlich, dass es bei dem Einsatz für Griechenland nicht um selbstlose Hilfe der EU-Staaten und der Bundesrepublik geht. Vielmehr steht die Sicherung der Finanzstabilität und damit der Wirtschaft der Eurozone insgesamt im Vordergrund. Wenn Griechenland seine Schulden nicht mehr bedienen könnte, wären davon Gläubiger in Deutschland und ganz Europa betroffen. Alleine in der Bundesrepublik halten Banken und Versicherungen mehrere Milliarden Euro griechischer Staatskredite. Sollten diese Kredite nicht mehr bedient werden, hätte dies spürbare Folgen auf das deutsche Finanzsystem. Eine Unterstützung Griechenlands unter der Beteiligung Deutschlands schützt dementsprechend deutsche Interessen. 

Zudem hat im Falle eines Staatsbankrottes ein Dominoeffekt gedroht. Das Vertrauen der Märkte in die Zahlungsfähigkeit der Mitglieder der Euro-Zone wäre beschädigt gewesen, andere Staaten hätten damit rechnen müssen, nur noch zu schlechteren Konditionen Kredite aufnehmen zu können. Als Resultat hätte der Kollaps weiterer EU-Staaten gedroht. Ein Ausfall Griechenlands wäre somit nicht nur ein Risiko für die Finanzinstitute, sondern für das gesamte Wirtschaftsleben in der Eurozone gewesen.  

Zusammenfassend betrachtet würde eine Zahlungsunfähigkeit Griechenlands die Stabilität unserer Währung in Deutschland gefährden. Daher ist die CDU-geführte Bundesregierung dafür eingetreten, den Wert unseres Geldes zu sichern und unsere gemeinsame Währung im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger stabil zu halten.

Für die Zukunft gilt es, die Regeln zu verschärfen und eine vergleichbare Krise zu vermeiden. Es darf nicht mehr zu einer Situation kommen, in der die Zahlungsunfähigkeit eines Mitgliedsstaates droht und damit die Stabilität der Euro-Währungszone gefährdet wird. Wir brauchen ein realistisches Bild der Lage in den EU-Staaten und eine effektive Aufsicht am Finanzmarkt. Ein entsprechendes Gesetz wird von Bundestag und Bundesrat bereits beraten. Die Koalition aus CDU, CSU und FDP setzt sich zudem für die Entwicklung einer europäischen Rating-Agentur ein.

Seien Sie versichert, dass wir die parlamentarische Auseinandersetzung bezüglich des verabschiedeten Hilfsprogrammes für Griechenland und der Finanzstabilität in der Euro-Zone jetzt und in Zukunft ebenso kritisch wie engagiert fortsetzen werden.

M
it herzlichen Grüßen aus Berlin

Ihr
Peter Wichtel





06.05.2010 | peterwichtel.de
Bürger aus dem Wahlkreis reisen nach Brüssel
Besucher nutzen Reiseangebot von Peter Wichtel in die belgische Hauptstadt

Zu Beginn des Monats Mai hat eine Gruppe von rund 50 Bürgerinnen und Bürgern aus dem Wahlkreis von Peter Wichtel die belgische Metropole Brüssel besucht. Die Teilnehmer aus Stadt und Kreis Offenbach nutzten das Reiseangebot des Bundestagsabgeordneten und verbrachten vier abwechslungsreiche Tage in der Haupt- und Residenzstadt des Königreiches.

Bereits unmittelbar nach der Ankunft konnte die Reisegruppe den „Grand Place“, den zentralen Platz Brüssels, besichtigen und den Tag beim Abendessen in einem Jugendstilrestaurant ausklingen lassen. Im weiteren Verlauf des Aufenthaltes besuchten die Gäste aus dem Wahlkreis auch das Europäische Parlament, das Museum Horta und das populäre Stadtviertel „die Marollen“. Auch eine Stadtrundfahrt mit dem Besuch des Atomiums und der Königlichen Gewächshäuser sowie ein Rundgang durch das Königsviertel „Quartier Royale“ standen auf dem Programm der ersten diesjährigen Brüsselreise.

Peter Wichtel konnte auf Grund seiner Verpflichtungen in der Sitzungswoche des Deutschen Bundestages selbst nicht zur Gruppe stoßen. Dennoch zeigte sich der Parlamentarier aus Obertshausen von der gelungenen Organisation der ersten Fahrt nach Brüssel und den positiven Rückmeldungen der Reisenden aus dem Wahlkreis erfreut. „In Brüssel schlägt nicht nur das Herz der Europäischen Union. Die belgische Haupt- und Residenzstadt ist zudem eine der sehenswertesten Metropolen Europas.“ Es freue ihn sehr, so der Bundestagsabgeordnete, zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Kreis Offenbach Besucherreisen nach Brüssel anbieten zu können.

Bilder der Reisegruppe während des Aufenthaltes in der belgischen Hauptstadt finden sie unter folgendem Link

Bilder Brüsselreise Mai 2010


Sollten auch Sie sich für eine Fahrt von Peter Wichtel nach Brüssel oder Berlin interessieren, folgen Sie bitte dem Link in die Sektion „Reisen“

Informationen zu Fahrten nach Berlin




29.04.2010 | peterwichtel.de
Besuchergruppe aus dem Wahlkreis auf Einladung von Peter Wichtel in Berlin
Ehrenämtler erkunden Deutschen Bundestag und Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt

In der letzten Aprilwoche haben rund 50 Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Kreis Offenbach auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Peter Wichtel eine Reise nach Berlin angetreten. Die Gruppe setzte sich hauptsächlich aus engagierten Ehrenämtlern der Freiwilligen Feuerwehr Offenbach-Rumpenheim und des Sportclubs Steinberg aus Dietzenbach zusammen.

Bei hervorragendem Wetter erkundeten die Besucher mehrere Tage lang ausgiebig die Metropolregion Berlin-Brandenburg und das Regierungsviertel. Dabei standen die Besichtigung des Plenarsaals, der Glaskuppel und der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes ebenso auf dem Programm wie ein Treffen mit den Mitarbeitern von Peter Wichtel. Auch ein Besuch der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt und ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung boten einen eindrucksvollen Blick hinter die Kulissen der Hauptstadt. Der Besuch des Potsdam-Museum und eine Sonderführung durch die Gedenkstätte zum Potsdamer Abkommen im Schloss Cecilienhof waren weitere Höhepunkte der Berlinreise.

Peter Wichtel, der auf Grund wichtiger Verpflichtungen im Wahlkreis selbst nicht vor Ort sein konnte, zeigte sich sowohl von der gelungenen Organisation der Fahrt als auch den positiven Rückmeldungen der Gruppe überaus erfreut. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, als gewählter Parlamentarier Bürgerinnen und Bürgern meines Wahlkreises einen Besuch unserer Hauptstadt zu ermöglichen. Die Einblicke in den Regierungsalltag und die Erkundung der historisch wertvollen Kulturschätze Berlins sind für Besucher aus der Heimat immer wieder überaus faszinierend. Dass ich mit der Einladung vor allem ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern eine Freude machen kann ist mir dabei besonders wichtig.“

Bilder der Reisegruppe während des Aufenthaltes in der Hauptstadt finden sie unter folgendem Link -

Bilder Berlinreise April 2010


Sollten auch Sie sich für eine Berlinfahrt von Peter Wichtel interessieren, folgen Sie bitte dem Link in die Sektion „Berlinreisen“ -

Informationen zu Fahrten nach Berlin





23.04.2010 | peterwichtel.de
Peter Wichtel wirbt für Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung
Beste Chancen für gesellschaftlich engagierte Abiturienten und Studierende aus dem Wahlkreis auf finanzielle Förderung

Der Bundestagsabgeordnete Peter Wichtel fordert Abiturienten und Studierende im Wahlkreis dazu auf, sich bis zum 15. Mai um ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung zu bewerben. Gerade Studierende mit Migrationshintergrund und solchen, die als Erste in ihrer Familie ein Studium aufnehmen, bietet die Förderung unschätzbare Aufstiegschancen. Die Förderung ist unabhängig vom Studienfach. Sie richtet sich gleichermaßen an Studierende an Universitäten und Fachhochschulen und verlangt von den Bewerbern keine deutsche Staatsbürgerschaft, sondern lediglich einen Abschluss, der zu einem Studium an einer deutschen Hochschule berechtigt. 

„Was zählt sind überdurchschnittliche Leistungen und der Wille, in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen“, sagte Wichtel. Deshalb achte die Stiftung bei ihrer Auswahl besonders auf gesellschaftliches Engagement. Eine regelmäßige, sinnvolle, unentgeltliche Tätigkeit müsse es sein, „ob im politischen Bereich, in der Kirche oder in Organisationen wie der Freiwilligen Feuerwehr.“

Jeder hundertste Student erhält in Deutschland ein Stipendium bei einem Begabtenförderwerk. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat in den vergangenen Jahren die Zahl ihrer Stipendiaten um 60 Prozent gesteigert und gibt an, dass die Chancen auf eine Förderung auch in diesem Jahr sehr gut seien. Die Stipendiaten erhalten eine finanzielle Förderung in Höhe des Bafögs, die sie nicht zurückzahlen müssen. Das sind bis zu 585 Euro monatlich, hinzu kommt ein einkommensunabhängiges Büchergeld von zurzeit 80 Euro und die Förderung zweier Auslandssemester.

Mit einem umfangreichen Seminarprogramm und individueller Beratung begleitet die Stiftung ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten während des Studiums und beim Übergang in den Beruf. Für einen Teil der Stipendiaten bietet die Journalistische Nachwuchsförderung (JONA) einen studienbegleitenden, anerkannten Weg in den Journalismus. 

Nähere Informationen und Bewerbungsunterlagen sind erhältlich unter:

ww.kas.de/stipendium






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